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Bundbreite

Im Volksmund werden Bünde meist irreführender weise über die Bundbreite definiert. Viel wichtiger für die Auswahl der richtigen Bünde ist aber die Höhe der Bundstäbchen.

Nun ist es beim Greifen der Saiten keineswegs Ziel, die Saite bis auf das Griffbrett runter zu drücken. Höhere Bünde sind also was das angeht, durchaus angenehmer zu spielen und grundlegend besser geeignet für Menschen die mit einer gewissen Leichtigkeit übers Griffbrett huschen.

Menschen, die die Saiten beim Spielen einer Note derart tief ins Nirvana drücken, dass diese schon fast einen Halbton höher erscheinen, sei mit der Wahl niedrigerer Bünde geholfen, da so das Griffbrett als eine art natürliche Begrenzung fungiert.




Griffbrettradius

Welcher Griffbrettradius passt eigentlich am besten zu mir?

Selbstverständlich gilt auch hier wieder, reine Gefühlssache. Schaut man sich aber die eigene Hand mal völlig unangespannt von der Seite an, so wird man feststellen, dass die Finger eine natürliche Krümmung aufweisen. Rein ergonomisch wäre dieser der optimale Radius, um auch längere Zeit spielen zu können, ohne das die Finger verkrampfen.

Aber auch die Spieltechnik spielt eine große Rolle. Spielt man bspw. viel mit Bendings, lassen sich diese besser auf größeren Radien durchführen, da man hier die Saite möglichst wenig gegen die Steigung des Radius drückt.

Fretbaord Radius



Halsprofil

Fast noch abhängiger vom Gefühl des Spielers als die Halsform selbst, ist das Halsprofil. Hier gibt es nun wirklich keinerlei Regeln, was für jemanden das Optimum darstellt. Es heißt also probieren, probieren und nochmals probieren.

Standard und für Einsteiger gut geeignet sind D bis C Formen.

Hard V Medium V Soft V U Shape C Shape D Shape



Korpusprofile

gewölbt:
Die klassische Wölbung einer Instrumentendecke bzw. Rückseite (Beauty oder LP Style).

profiliert:
Flache Decke bzw. Rückseite mit umlaufender Profilierung, in Form einer starken Anfasung (SG Style).

flach:
Decke bzw. Rückseite ganz ohne jegliche Profilierung, besonders im Heavybereich vertreten.

flach ergo:
Ansonsten flache Ausführung, lediglich mit Aussparungen an ergonomisch sinnvollen Stellen (Strat Style).

Zusatz eingelassene Knöpfe:
Die Knöpfe der Regelelektronik werden je nach Ausführung leicht in das Top eingelassen (Beauty Style).




Mensur

Welche Mensur ist eigentlich die richtige für mich?

Die Mensur bei Gitarren bezeichnet grundlegend die Länge einer frei schwingenden Saite. Um nun dazu einen ganz bestimmten Ton zu erzeugen, also mit einer bestimmten Frequenz zu schwingen, muss die Saite zusätzlich in einem genauen Verhältnis von Länge und Dicke stehen. Natürlich ist der Ton ebenfalls abhängig von der Saitenspannung, weshalb man auch auf verschiedenen Mensuren den gleichen Ton erzeugen kann.

Eine 'richtige' Mensur kann natürlich nicht pauschalisiert werden und ist wie so vieles, reine Geschmackssache. Grundsätzlich gilt, je länger die Mensur, desto größer auch die Abstände zwischen den einzelnen Bünden. Wer also eher kleine Hände oder kurze Finger hat, ist sicherlich mit einer kürzeren Mensur besser beraten und umgekehrt.

Standardmensuren für 4/4 Instrumente sind gekennzeichnet.




Skunkstripe

Der auch als Halseinlage bezeichnete, dünne Streifen Holz, wird nach dem Einlegen des Halsstabes, über ihm in die Halsstabnut geleimt. Besonders gut zu sehen ist er an vielen Hälsen aus Ahorn, die an ihrer Rückseite einen dünnen, meist dunkleren Streifen aufweisen, den sog. Skunkstripe. Er ähnelt dem farblich abgesetzten Streifen auf dem Schwanz eines Stinktieres und kommt so zu seinem namen.

Ähnlich wie es bei Top und Body der Fall ist, kann man durch geschickte Holzauswahl erreichen, das Frequenzspektrum des eigentlichen Halses, geringfügig durch das der Halseinlage zu erweitern und so ein noch weiteres Resonanzfeld zu erzeugen. Zweckmäßig empfiehlt es sich hier, ein dem Resonanzfeld des Halsholzes, möglichst verschiedenes Holz auszuwählen.

bspw.:
Mahagonihals - Ahorneinlage
Ahornhals - Palisandereinlage

Das Holz des Skunkstripes, sollte jedoch vorrangig ein Hartholz sein, da es stets der Kraft des Halsstabes entgegen wirkt und aktiv am Halskrümmungsprozess beteiligt ist. Weiche Hölzer können ggf. durch den Halsstab zerquetscht werden, was zu einer akuten Instabilität der Halskrümmung, sowie der Saitenlage und schließlich der Gesamtstimmung des Instrumentes, bis hin zum völligen Versagen des Halsstabes führt.

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